Über uns

 

1987 hat es mit unserem Haflinger Burli angefangen, der heute noch mit seinen über 30 Jahren bei uns auf dem Hof lebt. Nach und nach gesellten sich dann Hunde, Katzen, Ziegen, Rinder, Gänse und Wollschweine dazu. Die ersten Ziegen kamen auf den Hof nachdem unsere Tochter mit drei Jahren an einem lebensgefährlichen Tumor operiert wurde und wir die Ernährung bewusster gestalteten. Als logische Konsequenz (wenn man darüber nachzudenken beginnt, woher die ganzen Krankheiten, Allergien etc. kommen) folgte 1996 die Umstellung auf den ökologischen Landbau, aber auch weil  uns eine nachhaltige, tiergerechte und umweltfreundliche Wirtschaftsweise sehr am Herzen liegt.

In diesem Jahr wurde auch die Idee geboren aus unserem Hobby unseren Beruf bzw. unsere Berufung zu machen. Im Jahr 2000 begannen wir mit dem Umbau der ehemaligen Garage in Hofkäserei und Wirtschaftsräume. 2004 war der Umbau beendet und die Käserei wurde abgenommen.

2005 wurde unser Sohn geboren, der durch eine komplizierte Geburt und deren Folgen einen denkbar schlechten Start hatte und einige Jahre intensiv Pflege benötigte. Dadurch war unser Projekt erstmal auf Eis gelegt.

Neubeginn

2010 starteten wir erneut ins Abenteuer Landwirtschaft und Käserei. Seitdem vertreiben wir unsere Produkte auf Wochenmärkten.

2011 kaufte sich unsere Tochter (mit Oma’s und Opa’s Unterstützung) zwei Jerseykühe Maja und Waltraud (Waltraud ist im August nach der Geburt ihres Kalbes gestorben. Vielen Dank, Waltraud, für die vielen Jahre, die du uns Freude bereitet hast!!)  um sich damit einen eigenen Betriebszweig aufzubauen. Jerseykühe deswegen, weil das Eiweiß der Jerseymilch dem der Ziegenmilch gleicht und daher für den menschlichen Körper viel leichter verdaulich ist als herkömmliche Kuhmilch. Fast alle Allergiker vertragen die Milch der Jerseykuh sehr gut. Außerdem ist der Anteil der Mineralstoffe und Vitamine um einiges höher. Inzwischen sind es sechs Kühe, drei Kälber, ein Bulle und drei trächtige Kalbinnen.

2012 vergrößerte sich unsere Familie nochmals um unseren Schwiegersohn Christian, der sich erstaunlich schnell in die Landwirtschaft (und in die Familie) einfügte und heute unentbehrlich ist.

EU-Zulassung

Ende 2015 haben wir uns entschlossen, die jetzige Garage und Werkstatt umzubauen zu größeren Reiferäumen und Lager usw.. Im Zuge dieser Umbauten stand die Überlegung im Raum, die EU-Zulassung für unsere Hofkäserei zu beantragen. Dies war zwar mit einigen Anstrengungen verbunden, aber seit Juni 2016 sind wir stolze Inhaber einer vollen Zulassung.

Alles Bio?

Auch wenn es nicht immer wirtschaftlich ist, primär steht für uns das Wohl der Tiere und Menschen im Vordergrund. So werden unsere Zicklein und Kälber beispielsweise nicht von den Müttern getrennt, sondern dürfen mindestens zwölf Wochen dabei bleiben und die Milch genießen, die die Natur dafür vorsieht. Deswegen werden unsere Ziegen auch nur alle zwei Jahre gedeckt, damit immer ein Teil der Herde die Milch liefert, die wir für unsere Spezialitäten benötigen. Auch werden die Mütter nicht, wie sonst üblich, nach drei bis vier Laktationen geschlachtet, sondern dürfen in Würde alt werden. Die meisten geben auch dann noch gute Milch, vorausgesetzt, die Fütterung war ein Leben lang nicht zu eiweißreich (Eiweiß steigert die Milchleistung enorm, aber zuviel davon macht kranke Tiere).

Ebenso werden unsere Felder und Wiesen nur mit dem bei uns anfallenden Mist bzw. der Jauche (keine Gülle!!!!) gedüngt. Das Getreide wird nach der Ernte nicht behandelt, nur trocken gelagert.

Da kann es natürlich schon hin und wieder sein, dass etwas nicht verfügbar ist und die Auswahl an Käsen könnte auch mehr sein, aber das versuchen wir durch Handelsware auszugleichen. Wobei wir auch hier Wert legen darauf, dass die Käse wieder von Betrieben kommen, die auch wirklich ehrlich Bio denken.

Ebenso werden in unseren Produkten nur hochwertige Zutaten verwendet, keinerlei Zusatz- und Aromastoffe, und alles rein biologisch – logisch!

Und in unsere Wurst kommt nur Fleisch, Salz und Kräuter, kein Schweinespeck, kein Nitritpökelsalz (wäre auch im Biobereich erlaubt), keine Bindemittel wie Soja-, Lupinen- oder sonstigen Mehle, keine anderen Zusätze.

Wichtig ist nicht immer Professionalität und Wirtschaftlichkeit, im Vordergrund muss die Menschlichkeit und die moralische Vereinbarkeit des Ganzen stehen. Und um genau dieses bemühen wir uns täglich!

Wir hoffen, dass Sie genau das bei uns schmecken und fühlen.

Ihre Familien Maximilian, Claudia und Maxi Hagl und Christian und Katharina Kraml